Das Leben fand ein
Lösung für das Sein
mein
Denken und mein Herz
finden nichts
nie
nie mehr
nimmer
warum auch immer

Karma straft mich
für mein Verlangen
meine Seele lechzt
oder ist es wieder nur
mein Ego
das mich quält
mit Verlangen nach neuen
WEgen in der Zeit
des Daseins fette Beute
oder die fetteste
die es immer zu sein scheint

Wiesehr sehne ich mich
nach dem Geschmack
deiner Lippe
den ich nie kosten durfte
da du gekonnt
dich meinen Berührungen entzogst
mein Gier nach deinem
zarten Fleisch riechen konntest

Nie würde ich dich
verletzen
ausnutzen
in irgendeiner Weise
lieber fresse ich mich
selbst innerlich auf
und kotze meine Gedärme
in die Gosse
in die mich mein schweres Herz
zu ziehen scheint

Damn u woman
hear the pain of my heart
screaming your name
into the depths of the universe

But I keep my cool
lasse den Krieg herrschen
in mir
doch nicht äußerlich
keine Betäubung
totale Kontrolle

ich atme ein
ich atme aus

zen gehe ich
meinen Weg wie ich
denke dass er sein sollte
in eine vorbestimmte Richtung
doing my best
weil es so sein sollte
optimistisch sehe ich der Zukunft entgegen
ob mit oder ohne
dir
denn darauf scheine
ich keinen Einfluss zu haben

Zeitweise

Veröffentlicht: Mai 20, 2017 in Gedichte aus dem Hut
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Zeit verfliegt
Stunden werden Minuten
und der Wind bläst
draußen vor dem Fenster

Ich höre Stimmen
innere Stimmen die lesen
leise für sich
und der Ganz mit all seinen Besuchern

Ortswechsel haben den Vorteil
wo anders sein zu können
temporär
für einige Zeit
ein wenig
andere Lust zu schnuppern

Ich spazierte durch
die hängenden Gärten von Babylon
und durch schlug mich durch den Dschungel
bis hin zum Maya-Tempel
aber nichts war so schön
wie der Geschmack deiner Lippen,
die ich in meinem Geist küssen durfte

Ich war Körper
und wurde Geist
zeitlos
immer
und fügte mich wieder ein
im hier und jetzt
irgendeiner Gegenwart

Der Wind weht
Vögel hört man keine
aber die Fenster sind auch zu
nur das Saxophon
und die Dire Straits tönen aus dem Youtube

I am going out
the time has come

So neuer Versuch,
Bier ist leer
mein Idee
zu dem Gericht
vorhin
leider auch
und die Lust
dieses zu schreiben
um der Welt
mein Leid zu klagen

Leid gibt es nicht
ein Kleid schon
und das Bier hier sicherlich

Kleid trage ich keines
nie
niemalsnie
weil mir das nicht gefällt
wobei
einmischen Luft
eine kühle Brise
untenrum
im Sommer
wäre doch manchmal ganz fein

So
screw u guys
i am going for beer
later
after that
but before the evening

So for now on
now love no peace no piece
of work
weil es ja vorhin
zerstört wurde durch
durch
durch
durch mein refresh
was ich jetzt sehr bereue

Das war so ein schönes Gedicht
ich mochte es wirklich
aber so wie das Leben nun mal ist
bekomme ich nicht was ich will
oder was ich mag
so in meinem innersten
everytime
raindrops keep falling on my head
whenever I fall in love with the sun
aber wie Kid Ikarus damals schon
sollte man e nicht
ganz so nahe bei der Sonne fliegen

Deshalb sitz ich hier
ganz gemütlich am Boden
mein Laptop ladet
und die Vögel zwitschern
und ich tippe
und höre gerade mal keine Menschen
dann fliegt draußen ein Vogel
Wolken sehe ich noch immer nicht

I think
I gotta go 4 beer

Aber dieses wunderschöne Gedicht von vorhin
wird nie mehr existieren
Leider

Vom Anvanq

Veröffentlicht: Mai 11, 2017 in Gedichte aus dem Hut
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Der Anfang
eines Anfangs
fängt an
anzufangen.
Am Anfang.
Anfänglich
fing der Anfang
an anzufangen.
Anfangs.
Als Anfangs
der Anfang anfing
anzufangen fing
anfangs der Anfang
an.

Anfänglich.

Am Anfang
als der Anfang
anfängt
fing auch Anfängliches
an
am Anfang
anzufangen.

Anfangs.

Als der Anfang
am Anfang anfing
fing auch Anfängliches
an
anzufang
bis es anfing.

Der Anfang.

Der Anfang
der Anfänglich anfing
fing an
am Amvanq.

Als Anfängliches anfing
fing auch der Anfang
an anfängliches
anzufange.

Am Anfang.

Als der Anfang anfing
das Anfängliche anzufang
fing das Anfängliche an.
Anfänglich.

#Amvaengli[x]

Als der Amvanq
am Anvanq anvinq
anzuvanqen ving
au[x] der Anvang
an anzuvanqen –
anvaengli[x].

Anvanqs.

Vinq au[x] der Anvanq
am amvanq anzuvangen
ving anvanks Anvanks an.

Draußen spielt die Musik,
Lissabon
Anfang Mai
Es ist heiß
Es ist 17:23
Ich sitze
mit Boxershorts bekleidet
und nassen Haaren
in meiner Wohnung
Airbnb style
im Schatten
und kühle mich ab
Es wird jeden Tag heißer

Draußen spielt Musik
in der Musikschule gegenüber
wird geübt
fleißig
Tag für Tag

Draußen spielt Musik
verschiedene Instrument
technisch gesehen nicht draußen
üben
und beruhigen
meine geschundene Seele

Die Autos in den gepflasterten Straßen
klingen wie der Wind
der vom Atlantik her weht
oder ist es doch der Wind

Draußen spielt die Musik
noch immer
zum Glück nicht noch eine Tonleiter
Flöten
und allerhand anderes

Draußen spielt die Musik
gleich ums Eck
mitten in Bairro Alto
die Bars
in den engen Gassen
die sich auf den Rausch
der nächsten Nacht wahrscheinlich schon vorbereiten
Ich brauche diesen Lärm nicht
1l Sangria und eine Flasche Porto tawny
und mein Herz ist zufrieden
good to go
good for bed
Rausch ist überall gleich
nichts neues
nie
nie mehr
uninteressant
Der Tag bietet so viel mehr
zu sehen
zu bestaunen
abgesehen von den
toten Tauben die zu faul scheinen
für die Flucht

Überall ein Park
der Schatten bietet

Die Musik wird still
fällt mir auf
ich erinnere mich an den Morgen
als ich gähnend aus dem Fenster sah
und die minderjährige Balletttänzerin
beobachtete ich Creep
bis ich mich wieder umdrehte
anzog und den Tag begann
in der Paderia mit dem Rad an der Wand

In der Nacht
ist es dunkel
aber die Geräusche
enden nicht

lärmende Autos
auf dem Weg
irgendwohin
nach Hause

Reifen
Motoren
und ihre Benutzer

und der Strom
surrt versteckt
in Körperlosigkeit

Sitzend sitz ich da
höre dem Rauschen des Kühlschrankes zu
(wenn keine Tastenanschläge zu hören sind)
aus irgendeiner Wohnung dringt Kinderlachen
verdammte Kinder
sie stören mich
aber auch andere
fröhliche Menschen
oder auch die die streiten

vielleicht mag ich einfach keine Menschen
so allgemein
egal ob Alter, Geschlecht, Enthie
totally Misanthrop
alles Wichser

vielleicht brauche ich aber auch nur ein bißchen Stille
die Stimmen aus dem Fernseher sind immerhin nicht echt
Synchronstimmen
hasst man dann die Figur oder den Sprecher
oder einfach nur die Stimme, weil sie gerade jetzt existiert?

Aber wieder: vielleicht brauche ich einfach Stille
so nach der Arbeit
nach dem Rauschen des Verkehrs
nach dem Radio

Autofahren ist lustig
man kann Menschen beschimpfen
die man nicht kennt
die man vermutliche nie kennenlernen wird
und wenn
kann es sein, dass man sie bereits wieder vergessen hat
mann kann sie wegen allem Hassen und Beschimpfen
die ganzen Hurenkinder draußen im Verkehr
Alte, Junge, Große, Kleine, Frauen, Männer, Schwarze, Weiße, Fette, Schlanke
die ganze Palette
alles nur Hurenkinder
und dann steigt man aus
schließt die Autotüre
und grüßt jemanden den man schon lange nicht getroffen hat
mit Freude
manchmal gehen einem die anderen nur temporär auf’m Oasch
die Wichser da draußen im Verkehr
dann steigt man aus
schließt die Autotüre hinter sich
und freut sich darauf nach Hause zu kommen
etwas zu essen und die Stimmen im Fernseher freiwillig und mit gottgleicher Macht
einfach ausschalten zu können wenn sie zu laut und zu durcheinander werden
und dann freut man sich auf den Schlaf
denn dort ist es still, bis zum nächsten Tag

Dunkelheit

Veröffentlicht: April 19, 2017 in Gedichte aus dem Hut
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burn motherfucker
burn!!
tausend Jahre
tausend Leichen
schwimmen im Ozean des Lichts
warum auch immer?
frag ich mich
warum auch immer?

Alles ist leer
alles ist dunkel
meine Gedanken kreisen
um nichts
alles ist leer
alles ist dunkel
meine Gedanken
stoppen niemals
alles ist verschwommen
nicht vor, sondern
hinter meinen Augen
alles ist
wie es ist

das einzige
was ich verändern kann
ist die Wahrnehmung
und dann?

noch mehr Verschwommenheit
noch mehr
von allem
Gehirnwichsen
alles wird schwer
Katerstimmung
alles
wird
langsam

und dann ist es aus
für einige Sekunden
ich freue mich
und merke
wieder geht alles wieder
irgendwelcher wegen
so wie immer
nur noch die Musik erinnert
an etwas das nie war
was nie hat sein können

nur ein Traum
gewachsen aus Lord Vishnus Bauchnabel
eine andere Welt
in einem anderen Universum
und dann?

meine Gedanken realisieren
das Jetzt
das Hier
die Musik
den Schmerz
und das Leben
und nichts

nichts kann mehr verändert werde

Das Leben
unendliche Weiten
nicht programmierbar
nicht

Die Rückkehr ins Café

Veröffentlicht: März 28, 2017 in Gedichte aus dem Hut
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Im Café ist alles wie immer
Menschen
reden, rauchen
lesen, lachen
ich verstehe
nicht alles
und will auch
nicht immer
alles verschwimmt zu einem
Rauschen
wenn
ich es will vergesse
ich meine Augen
und öffne
das dritte
und tauche ein
in Gespräche
am Nachbartisch
oder einem anderen
höre ein Lachen hier
eine Erklärung da
Politik dort
eine Zeitung wird umgeblättert und
gefaltet weil zu groß

Ich will nichts sehen
bemerke Autos
Fußgänger
Zigaretten
eine Frau die mich
anstarrt
und doch nur in die Leere
welche sich in meiner
Richtung befindet

Im Café ist alles wie immer
die Tische
die Sessel
die Aschenbecher, Speisekarten, Servietten und Teekannen
Draußen scheint die Sonne
endlich regelmäßig

Ich sehe mich um
Blindstellen geht nicht auf Dauer
Ich fühle mich nicht beobachtet
in meiner Rolle als Beobachter
Zuhörer

Im Café ist alles wie immer
und bleibt es auch
vermutlich
bis zum allgemeinen
Rauchverbot oder
einem Umbau

Draußen scheint die Sonne
es ist Frühling
ich
sitze herinnen

Draußen ist es Frühling
ich
sitze herinnen und
überlege hinauszugehen um
den blauen Himmel direkt
zu sehen und nicht nur
durch Vorhang, Scheibe und Geäst
des Baumes, den ich
mit einen Armen nicht erreiche

Draußen ist der Himmel blau
ich
sollte hinaus
denn herinnen ruft das Internet
, das ich draußen nicht habe
und ich stattdessen nervös vermisse

Draußen ist nicht drinnen
wo ich einfach so
nackt auf der Couch
lesen kann und zu Internetpornographie
wechseln wenn mein Gehirn zu müde wird

Draußen scheint die Sonne
irgendwo am Himmel
von meinem Fenster sehe ich sie nicht

Draußen Scheint die Sonne
ich
glaube sie will mir Motivation tanken