Mit ‘Mond’ getaggte Beiträge

Sie sitzt auf dem Gipfel der Welt
und unser Fleisch ist eins:
die Hostie ein Vollmond
und umgekehrt

Ich sehe ihr Lachen, das schon vor dem Klettern
so triumphal war

und ich – der sich gefragt hatte,
mit geöltem Fingerspitzengefühl
eine stille Abendstraße überquerend,
warum ich so auf bestimmte Nägel gebissen hatte,
sodass ich einen überflüssigen Rand davon reißen
konnte: ich ohne die Möglichkeit, um sie die
kommende Nacht zum ersten Mal fingern zu können

Ihr Mund, eine liegende Mondsichel:
„… und was hältst du vom Brauch des
Nagelfeilens?“

Unbezahlbares Lächeln über unbegrenzte Brüste,
die der Nabelschnur noch nach Pythagoras in mir
zurück zu schicken weiß:

„Es ist zu empfehlen, die Nägel der Seele zu
schneiden …“

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Psychedelischer Irrsinn

Veröffentlicht: Februar 7, 2015 in Lyrik allgemein
Schlagwörter:, , , , ,

Es war einmal
Stimmen
hören durch die Zeitschriften
-Lebendes Oben-

Stimmen
fließen
im Äther der Zeitschriften-
Stimmen
fließen
in der Zeitlosigkeit

oben

Eigentlich war alles so wie immer
als es Zeit wurde
traurigkeit setzte eingangshalle
Alles war still
Dinge standen im Unterhemdmanches war alte

Stimmen
Dinge fließen
im Äther einer Zeitlosigkeit
verschwindet der Verschiedene

Irgenwo stahl es davon
Sonnenstrahlenim Mond und Sternen

mancherorts
floss das
Wesen

überall
verflossen sind Zeit und Raum
im Dimonénsionstor einer Zeitschriften-verflossen
im überall

Wahrhaftigkeit erlaubt sich vielleicht
im Neuerdings

Schweine trampeln herm
Acidrausch der Unverständlichkeit

KranKranichtechnik im Ultrawesen
Größenwahn im Dasein

alles fließt
und Gedeit
im Hier
und Jetzt

im Äro
was auch immer das zu bedeuten hat

Außerhalb
im Innerhalt
im Sein und Jezt
und immer Daseinwollen
tun

immerobwohl manchmalmussman doch sollen
wollenhabendürfen im hier und Jetzt
muss alles daseinwolln
dürfenkönnenmüssenwollensein
im hier und jetzt
der Unverständlichkeit im Gezeitenakt
spirituellen Wahnsinns

psychedelischer Irrsin

Der Mond hinter den Wolken

Veröffentlicht: Dezember 8, 2014 in Lyrik allgemein
Schlagwörter:

Der Mond scheint still
hinter den Wolken
hinunter auf die Straßen
der nächtlichen Stadt

Doch niemand kann ihn sehen
man kann ihn lediglich erahnen

Und er weiß das
und schneidet Grimassen
hinunter
dort wo die Menschen
– die paar die noch wach sind –
zum Himmel hinaufsehen

um sich zu fragen
was der Mond denn wohl gerade
denkt
während er
so versteckt
hinter den Wolken scheint

Und dann war da einer
der auf der Wiese
im Rücken lag
und rauchte
und sich fragte
was wohl hinter dem Mond
und außerhalb
unseres Sonnensystems so war
und wo genau die letzten
lebenden Lebewesen so lebten

Ein paar Spaziergeher
gehen vorüber
an der Wiese
im Park
wo der Typ
so auf seinem
Rücken lag
auf ihrem Weg
nach Hause
sich freuend
dass es so hell ist

in dieser dunklen Nacht
die nur mehr
beleuchtet wird vom Mond
der uns wahrscheinlich
Grimassen schneidet
dort oben
versteckt
hinter den Wolken