Mit ‘Das Cheat-Code-Experiment’ getaggte Beiträge

fortlaufende Zahlenstränge voll Einsen und Nullen
Protokollgedichte im Binärcode
Schwarz auf weiß in der Poesiematrix

innere Emigration
Lucas hat genug Realität
Scherbenhaufen ohne Elfengesang
Das war das Cheat-Code-Experiment

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Weshalb er hier war wusste er nicht
halbherzig stellte er fest, dass er nirgends war
es war alles schwarz
rot und auch violettgrün
einfach eine grundierte Leinwand

alles fügte sich zum Schluss
mittlerweile weiß er immer noch nichts

im Ernstfall fragt er einen Passanten

bevor du dich versiehst bist du wieder zu Hause
am Ende der Milchstraßengalaxie
Cherub wacht am Tor
kauf dir ein Tickt und der lässt dich rein

tick-tack, tick-tack
opiumgetränktes Zeitgefühl im Neoliberalismus

als es mir eingefallen war …
(vielleicht sollte ich den Satz beenden?)
als es mir eingefallen war, kam ich an
davon war aber nur die Hälfte übrig
ohne dem Opium obliegt es der Obacht
Nebensächlichkeiten vergisst man meistens

Rollen wie ein Stein – downhill
etwas schneller und schwerer
Tornado nach Oz
Richtung Zimmerland und Fantasia
am Ende des Universums
in der Orion Galaxie
nahe der Milchstraße

Streben nach Macht
offenkundiges Verlangen der herrschenden Klasse
reihenweise Tod und Verderben
reihenweise Exekutionen und schaulustiges Publikum
Yetis vereinigen sich

Sogetwas musste auch einmal geschehen
Erleuchtungen helfen
viele glauben nicht und sterben unwissend
ich hingegen …
liege zu Hause anstatt dem Nirvana entgegenzustreben
ich …
neige zum Träumen

Sogetwas darf nicht mehr passieren
Arbeit meines Geistes
„richte seine Fehler
richte es wie es einst war
Yggdrasil, du großer Weltenraum“

Noch einmal versuche ich ihn zu rufen
,aber ich vernehme nur rosa Rauschen
terrorisierende Banden zerstören die Stadt
Häuslichkeit ist ein Segen
arabisch klingende Rufe, dröhnen aus dem Radio
ich gehe ins Bett
endlich kann ich schlafen

Schweden – ein traumhafter Urlaub
,oder war das nur ein Traum?
richtig – es war nur ein Traum!
Reihenweise Fehlinterpretationen meines strapazierten Geistes
Yoga als Ausgleich

Jemand ruft mich
es wird Nacht, draußen vor dem Fenster
niemand ist da
es war einmal
lange ist es her
lange

Draußen in der Natur bewegen sich die Bäume
oben am Berg ist es windig
nicht nur unten im Tal
teilweiße ist es trotzdem so

So ging ich spazieren
hinauf auf einen Hügel wo der Wind wehte
offenes Land unter mir
warum habe ich so ein Rauschen in den Ohren

mehrfach habe ich den Versuch gestartet
eben das herauszufinden

alles was ich fand
lag verschlossen hinter einer Tür
lag verschlossen unten im Keller

„Semper fidelis“
habe ich einige sagen hören
ob das stimmt und richtig ist
weiß ich nun wirklich nicht

meisten erwartet man von den Leuten zu viel
einige Male auch zu wenig

auf jeden Fall gibt es sie
lebendig und lebensfroh und manchmal auch
launisch, lachhaft und vor allem lästig

Ich kann nicht mehr. Ich will hier weg!

auf jeden Fall bald und schnell und weit
mit viel Proviant, certo, irgendwohin

wo es heißt ist und ich im Schatten
einer Palme liegen kann Cocktails schlürfend
aus einer Ananas, oder ähnlichem Gefäß, hauptsache de-
kontaminiert und steril und hochprozentig